Arbeitsrecht-Seminar
Intensivseminar für Wahlbewerber einer Betriebsratswahl

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Rechtsanwalt Helmut P. Krause
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82178 Puchheim bei München

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Intensivseminar für Wahlbewerber einer Betriebsratswahl 
  
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 Referent  
Rechtsanwalt Helmut P. Krause Helmut P. Krause
Fachanwalt für Arbeitsrecht
München

 Inhalt 
Intensivseminar für Wahlbewerber einer Betriebsratswahl



 Vorteile und Nutzen 

Wahlbewerber einer Betriebsratswahl erhalten Anregungen für eine erfolgreiche Wahlvorbereitung.

Sie lernen, welche Voraussetzungen ein Betriebsrat erfüllen muss, um vom Arbeitgeber als Partner anerkannt und als Mitunternehmer akzeptiert zu werden.


 Themenübersicht 

Alle vier Jahre finden "routinemäßig" Betriebsratswahlen mit teilweise höchst unterschiedlichen Ergebnissen statt.

Im einen Fall ist das Ergebnis ein Betriebsrat, dessen - zumindest aus Sicht der Betriebsleitung, des Vorstandes oder der Geschäftsführung - erklärtes Ziel es ist, den Betrieb bzw. das Unternehmen zu ruinieren, zumindest aber den Verantwortlichen das Leben schwer zu machen. Äußere Merkmale der "Zusammenarbeit" sind ein lawinenartiges Anwachsen von Einigungsstellen-Verfahren, Prozessen und Beschlussverfahren vor dem Arbeitsgericht und Landesarbeitsgericht. Kaum erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Motivation der Mannschaft auf dem Tiefpunkt angekommen ist und die Prognosen für die wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens nicht die "rosigsten" sind.

Im anderen Fall fällt der Betriebsratsvorsitzende dadurch auf, dass er regelmäßig als juristisch nicht vorgebildeter Prozessvertreter des Arbeitgebers in Kündigungsschutzprozessen auftritt. Motto: Wer sollte es im Betrieb bzw. Unternehmen besser können/verstehen, das Arbeitsgericht von der Notwendigkeit einer betriebsbedingten, personenbedingten oder verhaltensbedingten Kündigung zu überzeugen, als der Vorsitzende des Betriebsrates?

Aus einem anderen Unternehmen wird berichtet, dass die Vorsitzende des Betriebsrats sich gelegentlich einen Spaß daraus macht, während einer Betriebsräteschulung gegenüber anderen Betriebsratsmitgliedern darauf hinzuweisen, dass sie von ihrem Arbeitgeber missbraucht werde, um dann, nachdem sie eine Weile das Entsetzen in den Augen ihrer Gegenüber "ausgekostet"/"genossen" hat, mit einem spitzbübischen Lächeln zu ergänzen: "Ja, ich werde tatsächlich missbraucht - als kostenlose Unternehmensberaterin. Würde mein Arbeitgeber die Beratungsleistung, die er von mir erhält, auf dem freien Markt einkaufen, müsste er viel, viel Geld dafür ausgeben."

Damit stellen sich die Fragen:

1. Könnte es einen Zusammenhang geben, zwischen dem Wohlergehen eines Unternehmens und den Maßnahmen, die der Arbeitgeber im Vorfeld der Wahl ergriffen hat?

2. Könnte es einen Zusammenhang geben, zwischen den verschiedenen/beschriebenen Ergebnissen und der Art und Weise wie der Arbeitgeber mit seinem Betriebsrat umgeht?

Antworten auf diese Fragen erhalten Sie in unserem

Intensivseminar für Wahlbewerber der
Betriebsratswahl im Jahr 2007

Wenn es stimmt, dass jedes Volk die Regierung bekommt bzw. hat, die es verdient, wäre es nahe liegend, dass auch jeder Arbeitgeber den Betriebsrat bekommt bzw. hat, den er verdient.

Umgekehrt müsste natürlich das Gleiche gelten: Jeder Betriebsrat bekommt bzw. hat den Arbeitgeber, den er verdient.

Programmauszug

1)

 

Muss es immer ein Betriebsrat sein? Gibt es Alternativen zum Betriebsrat?

 

2)

 

Welche Rechte, Pflichten und Möglichkeiten hat ein Betriebsrat bzw. eine Mitarbeitervertretung? Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Wahl eines Betriebsrats bzw. einer Mitarbeitervertretung?

 

3)

 

Was kostet ein Betriebsrat? Wer muss/sollte diese Kosten tragen?

 

4)

 

Was müssen/sollten Arbeitnehmer bei der Wahl eines Betriebsrates beachten?

 

5)

 

Was müssen/sollten Arbeitgeber bei der Wahl eines Betriebsrates beachten?

 

6)

 

Was müsste von Seiten des Betriebsrats passieren, dass er vom Arbeitgeber als ebenbürtiger Partner akzeptiert wird?

 

7)

 

Welche Position hat der Betriebsrat/die Mitarbeitervertretung im Organigramm? Unter, neben oder über dem Vorstand bzw. der Geschäftsführung?

 

8)

 

Welchen Beitrag könnte ein Betriebsrat zur „Entbürokratisierung“ des Unternehmens und zur Entfesselung der Mitarbeiter leisten?

 

9)

 

Ist es möglich, durch Anerkennung und angemessene, d.h. marktgerechte und ergebnisorientierte materielle und ideelle Gegenleistungen die Arbeitsfreude der Mitarbeiter zu erhöhen? Werden Arbeitplätze durch ergebnisorientierte Vergütungssysteme sicherer?

 

10)

 

Welche Chancen bietet die Mitarbeiterbeteiligung? Was muss man als Betriebsrat über Cafeteriasysteme wissen?

 

11)

 

Wann bzw. inwieweit kann ein Betriebsrat eine Unternehmensberatung ersetzten?

 

12)

 

Der Betriebsrat/Die Mitarbeitervertretung als Innovationsmotor, Ideengeber und Kompetenzzentrum?

 

13)

 

Was muss geschehen, dass Ihr Unternehmen zu einem Magnet für die Besten wird?

 

14)

 

(Wie) kann der Wirtschaftsausschuss zum Erfolg des Unternehmens beitragen?

 

15)

 

Was ist von Bündnissen für Arbeit zu halten?

 

16)

 

Welche Rolle hat der Betriebsrat bei betriebsbedingten (Massen-)Entlassungen, bei personenbedingten und verhaltensbedingten Kündigungen?

 

17)

 

Worauf kommt es beim Interessenausgleich und beim Sozialplan an?

 

18)

 

Welche Einrichtungen/Institutionen/Gremien könnten die erfolgreiche Arbeit des Betriebsrates bzw. der Mitarbeitervertretung unterstützen/ergänzen? Innovationsrat? Ethikrat? Kundenrat?

 

 

Dieses Seminar führen wir unter der bewährten Leitung von Herrn Rechtsanwalt Helmut P. Krause, Fachanwalt für Arbeitsrecht, hausintern durch (Inhouse-Schulung).

Inklusivpreis: 2.000 € zzgl. MWSt. In diesem Preis sind alle Reise- und Übernachtungskosten des Referenten sowie ausführliche Seminarunterlagen für bis zu 15 Teilnehmer enthalten.

Seminarbuchungen können kurzfristig vorgenommen werden unter Telefon: 089 1238754 oder -55.

Nutzen Sie auch die Chance zum Erfahrungsaustausch im Kollegenkreis.

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 Für wen 
Wahlbewerber für die Wahl zum Betriebsrat (BR), zum Personalrat (PR) und zur Mitarbeitervertretung (MAV), aktive Mitglieder des Betriebsrats, des Personalrats und der Mitarbeitervertretung, Mitglieder der Jugendvertretung, der Auszubildendenvertretung, der Schwerbehindertenvertretung, des Gesamtbetriebsrats und des Konzernbetriebsrats

Maximal 20 Teilnehmer

 Dauer 
1 Tag

Vormittag: 9.00 – 12.15 Uhr
Nachmittag: 13.45 – 17.00 Uhr

Pausen: 10.30 Uhr und 15.15 Uhr

 Kosten  
Kostenkalkulation Kostenkalkulation und Infos
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